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Sonntag, 12. September 2021

der Wichtel Klaus.

Wochenfreuden.

Am nächsten Tag nahm sich Klaus vor
den Vorbau bunt heut an zu malen
für kunterbunte frohe Tage
aufs Dach sollten rote Bitumen
sein Häuschen dann mit vielen Blumen
keck zu bestücken
um seine Freundin zu beglücken
 

der Wichtel Klaus.


 

Sein Name KLAUS 


Der erste Besuch, er war schon da
die Katze brachte ihm das K

im Rüssel hielt der Elefant
das L – legt es dem Wichtel in die Hand.


Der Hase hoppelte hinter drein
brachte das A und fand es fein.


Am Wichtelhaus bellt laut der Hund
mein U Herr Wichtel ist ganz bunt !

Auch Amsel , Star sind eingeladen
willst du nicht unser S noch haben ?

Die Ente watschelt auch herein
der Name Klaus der wär doch fein.


Nun hat Klein Wichtel einen Namen
die Maus schleppte den Bilderrahmen

und hinter Glas fein säuberlich
steht dort  :

HERR

 * KLAUS *

der fröhliche Wicht. © Chr.v.M.  

 

 

ein Wichtelmorgen

 



Es lebt ein kleiner Wichtel
in einem Tulpenhaus

Frühmorgens wenn er wach ist,
sieht er zum Fenster raus.

Da sitzt dann schon sein Nachbar,
ein frecher Spatzenmann,

er trägt in seinem Schnabel,
die Nachrichten heran.

Die Fenster haben Flügel
die öffnet er nun Beide

Frau Pferd steht dort schon lange,
mampft munter auf der Weide

und auch der Frosch
hockt dort im Gras

des Wichtels Tag
beginnt mit Spass

Da krappelt
an dem Stiel hinauf

und grüßt zum Morgen
die graue Maus.

Sie bringt frische Brötchen,
Kaffee und Käse

die Mäuschendame
heißt Anneliese.

Noch während der Wichtel
die Zeitung liest

macht sie ihm den Haushalt
pfeift fröhlich sein Lied.
© Chr.v.M.  

 

 

ein Wichtelmittag

 


 

Zu Mittag scheint
die Sonne,
der Wichtel voller Wonne

schläft sich
im Garten aus,
direkt vor seinem Haus.

Gemütlich in der Sonne liegen
und sehen
wie die Bienen fliegen.

Zu einem Gläschen Wein läd ein,
des Nachbars Schwein,

oh war das fein. © Chr.v.M.  

 

 

ein Wichtelabend

 


 

zum Abend dann
war Wichtel müde
es störte nur die freche Fliege

Doch beide schliefen
recht schnell ein
das Sandmännchen lies streuen sein

und schlief mit seinen Freunden ein...

 
 © Chr.v.M. 

 

 


 

 Wochenbeginn.


Am nächsten Tag nahm sich Klaus vor
den Vorbau bunt heut an zu malen
für kunterbunte frohe Tage


aufs Dach sollten rote Bitumen
sein Häuschen dann mit vielen Blumen
keck zu bestücken 


um seine Freundin zu beglücken.


 © Chr.v.M.  

 

++++++++

 

Dicht er lesen : Wichtel KLAUS

 

  ein Wichteltag 

 


 Es hat ein kleiner Wichtel

einen Fliegenpilz als Haus.
 
 
 

 
Frühmorgens wenn der Hahn kräht
 
steht dieser Wichtel auf.
 
 
 
 

 
Er holt sich draußen Brennholz
 
und steckt den Ofen an

 
 

 

 
putzt auch schon das Gemüse
 
und stellt das Essen warm.

 

 
 
 Jetzt nimmt er sich ein Körbchen
 
geht in den Wald hinaus

 

 

 Blaubeeren Haselnüsse sucht er 
 
 und nimmt sie  mit nach Haus.
 
 
 
 

 
Am Nachmittag ruht er sich
 
auf seinem Bänkchen aus
 
 

 
und plaudert recht vergnügt
 
mit seinem Nachbar Maus.
 
 
 

 
Wird es am Abend dunkel
 
fegt er vor seiner Tür
 
 
 

 
 dann holt er eine Kanne
 
und gießt die Blumen hier.

 

 
Wenn nachts die Sterne funkeln
 
das mag der Wichtel gern

 
 

 

 
setzt er sich vor sein Häuschen
 
und schaut nach jedem Stern.

 

 
Auch Wichtel gehn ins Bettchen
 
denn schlafen das muß sein

 
 

 
er schlüpft unter die Decke
 
und schläft ganz fröhlich ein.

 
 

der Reibeisenritter

 Das süße Himmelreich.

 


 

Nicht weit von dir gibt es ein kleines Dorf .  

Hier leben fleißige Weinbauern die ihre Häuser mit Efeu und roten Weinblättern zuwachsen lassen um sich vor der Sonne zu schützen und vor den Einblicken  der Fremden. 

Ganz  schmale Gassen führen von Haus zu Haus bis hoch in die Weinberghänge. Dort rattern kleine grüne Traktoren den ganzen Tag und mit gebeugtem Rücken steht der Weinbauer und seine Frau bis spät in den Abend  in den Reben , um die Käfer von den Blättern zu entfernen, die Weinstöcke neu festzubinden  oder die grünen oder dunkelblauen Trauben abzuhängen. Wie nach Weihnachten, wenn der Weihnachtsbaum abgeschmückt wird von deinen Eltern.

Liebevoll werden dort die Beeren in  geflochtene Körbe gelegt . Große Körbe  , die schwer und schwerer werden bis zum Abend . Müde fahren sie dann mit ihrem Schmalspurtraktor zurück und hin und wieder verlieren sie bei der Abfahrt die eine oder andere Frucht , der nächste Weinbauer der ebenso aus den Reben nach Hause möchte, überrollt die am Weg liegenden Weinbeeren , manchmal unbemerkt.

Ganz süß riecht dann die Luft die bis ins Dorf strömt. Dort kriecht sie durch die gekippten Fenster und breitet sich in den bäuerlichen Stuben aus und zaubert Freude in die Gesichtern der Dorfbewohner. Es sind fleißige friedliche Menschen die abends müde ins Bett fallen nachdem sie ihren Kindern noch Märchen und lange , sehr lange zurückliegende Geschichten erzählt hatten.

Und eine dieser Geschichten werde ich dir Morgenabend  wenn du im Bett liegst erzählen. 


” Die wundersamen Erlebnisse  des Reibeisenritters.” 

schlafe gut , kleines Prinzesschen- schlaf gut liebe Lucy


© Chr.v.M.

Donnerstag, 9. September 2021

Samtpfötchen + Hundetrüffel

 URLAUB für ALLE.

 


 Bald da, wo ist das ?

“ Wau “ sage ich und Frauchen  :
“ Merkelchen sei still, wir sind bald da ! „ Also nochmal “ Wau “ 

die Landschaft fliegt an uns vorbei, flach wie ein Bügelbrett . Hier könnte ich nicht auf und davon, mein Dosenöffner würde mich  nach drei Tagen noch sehen. Neben mir beschwert sich der Flokati lautstark . “ Sollen wir mal Pause machen “ kommt es von vorne. Zweimal bellen heißt  “Au ja !„ Frauchen hat begriffen, sie schwenkt das Fahrzeug rechts rum und zirkelt es auf den Rastplatz . 


Dabei klappert das Geschirr im Schrank und alle Lehrbücher die auf dem Campingtisch lagen rutschen verdächtig nah in unsere Richtung. Doch da steht schon unser Reisebus und Frauchen dreht das Radio auf aus. Jetzt endlich Raus ! Bis sie uns von und  aus der Box befreit hat noch schnell den Kauknochen zwischen die Hauer. Man weiß nie was geschieht , wenn ich nicht gleich da bin und mitnehme was doch mir gehört. Oh Schreck, da kommt schon die Leine. 

Nebenan rumort es auch. Die  Wattelady will auch raus, aber erst bin doch ich dran , denke ich noch. Da tanzt sie mir schon vor der Nase rum und streckt ihre Krallen durchs Gitter. Die Klappe geht auf, ich mache einen Satz nach draußen und lande mit einem großen Satz direkt auf dem Picknickkorb. 

Zwei Minuten später bin ich daraußen, inclusiv des Inhalts vom Futterkorb , natürlich muß ich gleich an die Leine, leider.

 Es rollen Platikbecher  mit lautkappernden Geräusch Richtung Ausgang. Dann macht Frauchen mich mit dem „Lederhaltmichfestgestrippe„ am Türgriff fest.


Aber HALLO,  ich möchte doch nach der langen Autofahrt rennen , also ziehe ich wie ein Stier und was dann geschieht ist gigantisch, beinah  wie die Weiten da vor mir.
Das Halsband machte klack und ich bekam lange Füße und rannte, rannte und Frauchens Stimme wurde leiser und leiser und leiser …

das Leben hat was echt
Pfote drauf ,  eure Merkel.


 

Na das hatte mir grade noch gefehlt. Hinter mir furchteinflößend die Landstrasse,  mit rollenden Blechungeheuern , meine zeddernde Miau in der Katzenbox und ein fehlender Hund , meiner.

“ Merkel komm hier her sofort  ! “ Da konnte ich rufen so viel wie ich wollte. Sie dachte nicht im Traum daran. Also,  das Auto abschließen, vorher alles ausgekippte wieder rein, die Katze inclusiv und dem Hund hinterher.

 


 

Zwei Stunden Später.

Ich finde endlich zurück zu dem Parkplatz auf dem das Auto steht, mein Orientierungssinn funktioniert noch, stelle ich beruhigend fest, doch der Hund bleibt verschwunden. 
Also Katze aus der Box befreien, Geschirr überstülpen, Leine an und die mitgenommenen Doppeldeckerbrote  auf dem Rastplatz vertilgen. 
Schön das es hier Bank und Stühle gibt. Maunz gefällt es auch. 
Nur den Tisch muß ich abkehren mit dem Handfeger, also packe ich das Vesper auf die Bank die scheint einigermaßen sauber .

Mau  frißt genüsslich Gras während ich mir aus dem Auto noch schnell was zu trinken hole und den Kehrbesen. Minuten später zurück, stelle ich erstaunt fest, das mein komplettes Vesper unter dem Tisch liegt, samt Einwickelpapier,  aus dem ein buschiger Schwanz wedelt der die verblüffende Ähnlichkeit mit MERKELS hat. 

 
Sie ist wieder da, unter der Tüte laut schmatzend und ich kann nicht mal böse sein so froh bin ich. 

Das Frauchen wieder sauer ist , versteh ich nicht. 
Stundenlang diese Autofahrt „wer weiß wo hin“ und machen wir endlich Rast und ich könnte rennen nach Herzenslust , bindet sie mich einfach an die Autotüre an. Welch Glück für mich das es nicht hielt und ich endlich frei wieder rennen durfte , na ja , konnte…  bis ins nächste Dorf und wieder zurück. 

Das Essen hatte sie mir ja schon hergerichtet und auf die Bank gelegt so daß ich es nur noch runterziehen mußte. Ach waren die Wurstbrote genial für meinen leeren Magen, genau das Richtige. Dankeschön geliebtes Frauchen. 

 
Sie hat mich dann sang und klanglos ins Auto gesetzt  und kein einziges Wort gesagt , also doch sauer.


 

Angekommen , wo auch immer.

Das Geschunkel geht weiter. Frauchen stönt und schimpft ,

sie ruft laut : “ Verfahren ! “ Was das wieder heißt. Maunz passt das Alles auch nicht.

Dann holpert es plötzlich und das Gefährt schwenkt nach links mit samt  dem klappernden Inhalt meiner Reisekiste , das das Trockenfutter nach rechts fliegt und ich grad noch in Deckung gehen kann. 

Dann Geldgeklimper , was die Menschen mit den Münzen immer wollen , Frauchen lacht und eine tiefe Männerstimme ruft :

7 te Reihe ganz hinten, unter dem Baum ! “ 

Ah, 

das Geschunkel geht weiter . Dann steht unser Töff töff und die Türe wird laut auf die Seite geschoben. Wir sind da , endlich und WO ?

auf dem Campingplatz

 * Immerfroh * am Rosenfelder Strand.

© Chr.v.M

Mittwoch, 8. September 2021

Winter-Post.

 

am fenster glitzern mir eisblümchen
klirrende kristalle
verzaubern.

© Chr.v.M.

 

9chen

  +++++++ 

 

 


 

Schneeschwer

 Schneeschwer tragen Wolken rosarot
Dezembertage weit
in das Land. 

© Chr.v.M.

9chen 

 


 

  +++++++ 


 

UNSICHTBAR.

der sicht beraubt und zeitverschlungen
unsichtbare kirchturmspitze
nebel fern.

© Chr.v.M.

 ein 9chen 


+++++++

 


 

die Dezemberspur.

Auf kahlen ästen klemmt der winter

eine dezemberspur
raureif weiß.

© Chr.v.M.

ein 9chen 


+++++++

 

Sichtbar

Unkraut unter dicker Eisschicht
Lauert auf nächstes Jahr
unsichtbar.

© Chr.v.M.

 

mein NEUNchen

 +++++++


 

 Winter - Post


Geneigter Himmel
deine Blicke welken
kein Hoffnungsblatt hängt mehr im Baum.

 

Schneeschwer brechen die Tage durch Äste
die gekürzte Zeit taumelt
zwischen den Flocken.

 

Dezemberkalt trägt der Augenblick
unter eisigen Wimpern den verlorenen Frieden

vor ausklingende Tage.

© Chr.v.M.

 

+++++++ 

 


 

 

Lichtgesang unter stillem Eis
harrt die Natur dem brechendem Klang
zum Tontanz der Sonne. © Chr.v.M. 


++++++

 


 

 Eisklarer Wintermorgen.


Schneeblumen an Fensterscheiben
ich falte deinen Stern
und trage ihn still durch den Tag.© Chr.v.M. 


++++++++

 


 

Winterliche Nachtschleier ,
dem blassen Mond als Augenbinde.
Auf den Fensterkreuzen spalten sich Sterne.

Drängt sich ROT das Neonlicht auf Barhockern.
Kinntief eingefallen zwischen dem
Ausschnitt des Verlangens.

© Chr.v.M.

 


 

++++++++



Winterliches.

Unter den Schuhsohlen kleben
die letzten Tage des Jahres zäh.
Wie ein Kaugummi hinterlassen sie unsichbar
Spuren vor dem leichtfüßigen Finale. 

© Chr.v.M.

 



++++++++
 
 

 

Januartage

winterspuren in der monatshand
ein hauch schnee auf wiesen
zauberzeit

© Chr.v.M.

mein 9chen 


++++++++

 

 
 
 wie das ” neunchen” mich weckt spielerisch
zwischen kurzen pausen
aufmunternd.

© Chr.v.M.

mein 9chen




Karten - Küsse

 






Meine Laufworte

 meine Lauf WORTE…

 


 

 eine Wortfindung zu einer wirklich ungewöhnlichen Schreibform, atemlos alles klein geschrieben ohne
Punkt und Komma, mit  offenen Augen auch Klitzekleinigkeiten sehen und sie beschreiben

 mit dem Herzen.

 

 


 

Herbst- Blicke im Licht des Jahres

manche tage  grau durchwirkt im regen bis die erde platzt zwischen den herbstfalten wiederkehrend grün aufgebrochen dann bloß gelegt zum staunen 

und hinter sonnengebleichten blättern erahnte farbvielfalt im himmelbogen bis der letzter tropfen zittert seidig kühl an den wiegenden stielen 

ein funkelndes nass als konkurrenz  im wettbewerb : color für herbsttage

© Chr.v.M.

 

 ++++++++

 

 


 Um -blicke im oktoberlicht


wundgedreht in der mittagszeit spalten rotweiß fügel immer noch gelassen gleichgültig wattewolken im surrenden gleichklang zum rytmischen takt der rührenden kochlöffel bis die speisedüfte an den standfüßen zerplatzen und die dampfenden herde ausgeschaltet werden nun langsam ruhe einkehrt sehr zur freude einer kleinen feldmaus zwischen der schmalen ackerfurche

© Chr.v.M.

 

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Auf -blicke im oktoberlicht

helles angelus läuten morgens im zauber des erwachenden tages schwingt oktobernebel dampfend zwischen bearbeiteten feldern 

kreist der milan über blaue fichtenwälder hämmert der specht taktvoll willkommensgrüße bis ein sonnenstrahl die erde kitzelt dicht am schmalen bach und dann öffnet sich sacht der neue morgen  

mit dem gold der löwenzahnköpfchen strahlend schön dicht neben den furchen der aufgerissenen erde

© Chr.v.M.

Samtpfötchen + Hundetrüffel

 


komm doch endlich  los“-

 
hier durch ?
 
höllentor oder was ist das ? ..sie grinste “ nein eine katzentüre
du schaffst das !“ mit einem sprung war sie verschwunden
 
und ich stand da und wußte nicht..“ mach schon ..nimm anlauf und 
durch !“
augen zu , luft anhalten und dann los..
mir schlug ein milchweißiges guillotine  plastikgebammel um die ohren
doch dann beim vorsichtigen öffnen sah ich die goldene freiheit und sie
 
hochthronend auf einem umgekippten wasserfaß direkt vor meiner nase 
 
 

 
die aussicht genießend. ich Merkel  © Chr.v.M.
 
++++++++ 




 

 AUSGEBÜCKST !


beängstigende ruhe.

 
wie lange schon kann ich nicht sagen . nur der wasserhahn ist plötzlich hörbar. das ist stille genug. 

ich hatte mich so in meine arbeit vertieft das ich das verschwinden der zwei nicht bemerkte.
nun war guter rat teuer. zum haare ausrupfen war es . auf rufen nix ,
unter dem bett nein , zwischen den büchern eingeklemmt nein. hinter dem pc im kabel verfangen ..
eben so wenig. klasse.

in der küche erstmal das tropfen abstellen , wie kann das nerven ! und dabei  entdeckte ich ..der futternapf ist leer !
aber restlos ausgeleckt wie neu und   die katzentüre ..siedendheiß kam es mir.. ich hatte vergessen !
wollte doch noch etwas davor stellen ! 

mir kam das heulen , wo um gottes willen sollte ich die zwei suchen ? die konnten ja schon über alle berge sein !
 
Nachmittags :
 


 
müde verdreckt und hungrig standen sie alle beide im garten als könnten sie kein wässerchen trüben.
 
Ich hatte die nachbaren informiert, das tierheim, die zeitung und dort eine such-anzeige geschaltet, hatte vor angst und sorge mir die fingernägel abgebißen war 3 stunden in der gegend herumgefahren – 
 und hätte um ein haar vor lauter nach meinen lieblingen sehen – einen unfall gebaut.
 
da waren sie im vorgarten  als wäre nichts gewesen.
in mir bebte alles. sie waren da , ja und in welchem zustand !
 
“ rein ! sofort ins haus ihr ausreißer.“

mit zusammengekniffenem schwanz und  demutsvollen blick  schlichen sie ängstlich richtung küchentüre vielleicht gab es dort ja was zum futtern und stärken. ein jammervolles bild ,
 das ich ..na ja..das ich nicht anderes konnte als hinter ihnen  heimlich zu lächeln.
 

sie waren ja wieder da ! Alles noch mal gut gegangen ! © Chr.v.M.
 
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 Frauchen ist sauer

 
sauer glücklich. So richtig weiß ich es nicht. auf jedenfall ist sie uns nicht böse glaube ich. nur das baden war weniger toll und der viele schaum . ich habe ganz brav still gehalten und nicht mit der wimper gezuckt .
 
aber SIE ! 

wie ein ungeheuer
geschrien wie am spieß und …gebissen , um sich geschlagen und gejammert , na ja das schwarz war braun und nun ist sie blank und glänzt  wie ein nasser pudel ohne wellen . beleidigt ist sie und schaut mich nicht mehr an. als wenn ich was dafür könnte ! 

katzen , alle sind sie gleich !
 
 

 

dabei war es doch so toll unterwegs.
mit der geh ich nicht mehr raus das ist sicher. da kann sie schnurren so viel wie sie möchte.
 
dann hat der dosenöffner telefoniert . mindestens eine halbe stunde mit den nachbarn, dem tierschutzverein , der polizei, mit tod und teufel und ihr stimme klang so froh. also doch glücklich was will ich mehr. 
 



 
jetzt gehts erstmal ans fressen , dann seh ich weiter , der tag war heute glaube ich nicht so toll für mein frauchen.
 
zerknirscht  eure merkel . © Chr.v.M.