Dieses Blog durchsuchen

Dienstag, 14. September 2021

Waves of Time

 tausend köpfige hydra

 


 

tausend köpfige hydra
ich wünsche mir raketensilos
und windumbrüche gegen eigene worte
sie haben sich wieder selbstständig gemacht
across national borders and in solo flight
ich habe meine buchstaben verschluckt
von der zukunft ohne frieden und heimat
sie haben sich über mich mundtod gelacht
 
almost silently 
 

صرخة

 
 
wer hat unser schwert in die wolken gehängt
damakoles, mit sonnenworten schatten werfend
um staubkörner zu zählen in spinnennetzen
wiege schwergewichtiges zwischen toten fliegenbeinen
im kühlen stahlblau der gesetzten kriegsweisen
um abzurüsten hinter gepanzerten stirnen

sie haben mich dann ausgeschaltet
ohne zu fragen nach der zukunft
nun schnitze ich friedenstauben
aus den tiefen der ebenen zum durchflug
über alle meere und seen, länder und grenzen
illusionslos bis zum absturz.
 
© Chr.v.M.

Montag, 13. September 2021

Samtpfötchen + Hundetrüffel

 

des Schreibens Schwere..

 

 
 
 
Merkel hat nichts besseres zu tun als zu fressen und sich bei Spaziergängen durch den  größten Schneehaufen zu buddeln. Ihr Bäuchlein ist noch nackt  und nach solchen Aktionen immer naß und eiskalt. Pilgrim ist da nicht besser. Soll noch jemand behaupten Katzen lieben Wasser in flüssiger Form und gefroren nicht..stimmt bei meinen Zweien  .. überhaupt nicht.
 
Also ziehe ich den beiden Rackern nun die Mäntelchen über wenn wir raus gehen. Kommen wir durchgezittert zurück reinige ich erst vorsichtig die Pfötchen von Schnee und Salz und ziehe die Mäntelchen wieder aus.
 
Der erste Weg von Beiden ist dann ..ab in die Küche..futtern 
nach Möglichkeit gemeinsam aus einem Napf. Heute jedoch war alles anderst.
 
 
Unterwegs fiel mir schon auf wie langsam und vorsichtig Merkel lief
und sich immer wieder nach Pilgrim umsah , selbst die Schneetollerei fand nicht statt , ein kurz Spaziergang war die Folge  und schneller als ich dachte waren wir zurück.
Pilgrim schien erschöpft und schwach und Merkels erster Weg in die Küche fiel aus.
 
Es war alles seltsam. Ich wunderte  mich .
 
Vorsichtig trocknete ich Beide ab und brachte sie ins warme Büro .  Pilgrim fing an sich zu drehen
im Kreis
wieder und wieder kippte plötzlich auf die Seite ..
 
Merkel jaulte ich habe sie noch nie so gehört .
Pilgrim war Tod sie war einfach gegangen..  © Chr.v.M.
 
 

 
Er kommt bestimmt wieder .
 
 
Frauchen saß im Dunkeln. 
Sie hatte eine Kerze auf den Fenstersims gestellt, dort wo Pilgrim  seinen Stammplatz hatte. 
 
Ich hatte mich dicht an ihre Füße geschmiegt , doch sie bemerkte mich nicht. Also bin ich nach draußen geschlichen , ganz leise und habe meinen Freund  in allen Zimmern gesucht. Aber er war nirgends zu finden. Dann hatte ich die Idee !
Küche !! Dort war er doch immer 
und hat heimlich an meinem Futter genascht.  Doch nichts,   alles war unberührt. 
 
Wie froh wäre ich gewesen  wenigens einen Hundehappen angeknabbert vorzufinden , ich hätte auch nicht geschimpft.
Ich werde so lange nichts mehr hier aus unseren Napf fressen bis ich  zerbröselte Brokken darin finde .
 
Im Büro drüben weint Frauchen. 
Als ich wieder rüber tapse streichelt sie mich endlich und ich lecke ihr die salzigen Tränen von der Nase.
“ Pilgrim ist nun bei Ihrem Vater “ sagt sie nur. Ihre Finger bleiben an  einem Haarknoten hinter meinem rechten Ohr hängen, 
 
“ ich muss mich besser um dich kümmern „
 
Was das auch wieder heißt. Klar, ich weiß schon, Unfreiheiten und Bürstenattacken . Verdammt wo ist Pilgrim soll sie ihm doch bürsten...
Morgen wird er wieder da sein. Ich weiß es ..hundert Prozent , hier mit mir ist es bestimmt toller und spannender als bei ihrem Vater.
 
Wir werden durch den Schnee töbern , ich werde ihren Schwanz fangen, ich werde nicht bellen wenn sie mir einen Kratzer
auf meine Trüffelnase versetzt, wir werden gemeinsam das Futter teilen was unser Dosenöffner immer für uns hinstellt, wir werden uns den Platz an Frauchens Fußende teilen, wir werden , so wird es sein. morgen dann…
 
Frauchen geht ins Bett. 
 
Heute schlafe ich in meinem Körbchen , vielleicht kommt sie ja noch , 
dann kann ich meinen Freund  gleich begrüßen..traurig sehr traurig    eure MERKEL  
 
 
© Chr.v.M.
 
 

meine Laufworte

 


verschwiegenene orte

feucht die warme luft im treibhaus durch das üppige blattgewirr der pflanzen fällt das licht dämmrig gold auf empfindliche rosenstöcke 

legt sich schweratmend auf verwelkte akazienblüten die sich hinter der morschen moosbank zu einer schneewittchenwand verdichtet hatten und dort hängen die letzten lilablauen mimosen wie fallende sternchen an den dienernden stengeln ewig sportlich biegsam 

nur hier schmiegt sich der hibiskus in zarten pastellcreme zwischen kamelien und samtiggrünem efeu in verschwenderischer fülle dicht an die feuchte glaswand bis zum nächsten sommer nur hier um die duftenden träume wieder einzufangen 

es ist mein platz zum verweilen zum ruhen um gedanken zu fassen sich sammeln dürfen mein verschwiegener ort 

während draußen der wind an den bäumen reißt um die allerletzten bunten blätter an das glasparadies zu kleben

© Chr.v.M.


 

 

Karten - Küsse

 


Samtpfötchen + Hundetrüffel

 


Er fällt,  leise doch unaufhörlich . Der Winter hat uns hier fest umarmt. 
 
Merkel und Pilgrim schlafen noch tief und fest zusammen in ihrem nun gemeinsamen Hundekatzenbaum. Ich war schon am Schneeschippen und bin gespannt wie ein Flitzbogen was meine zwei Schlafmützen zu der weißen Pracht meinen. Es ist für Beide das erste Mal .
 
Beim abklopfen meiner Winterstiefel purzeln kleine Schneehäufchen auf den Schuhabstreifer. Der frische Kaffee duftet wartend bereits in der Wohnküche und drüben im Büro höre ich getapse von 8 Pfoten . Vier laute, 4 leise .
 
“ Hallo ihr zwei Racker  !  
Den Kaffee noch und dann raus an die frische Luft mit Euch ! „
 
Merkel gähnt laut und herzhaft und Pilgrim dehnt sich bis sie lang wie ein Badehandtuch ist.
 
Nach diesen Morgenstreck-traingseinheiten  und meinen Kaffeeeinleerritual kleben sie mir zwischen den Füßen bis ich endlich ( fast gezwungen ) nach der Laufleine greife .
 
Raus , nix wie raus ! Pilgrim muß wohl schon etwas geahnt haben. Sie tappt als erste in die kleinen Häufchen in weißglasig die sich auf der  Matte noch nicht verflüchtigt haben , hebt empört die rechte dann die linke Pfote, laut miauend , nach oben. 
 
Merkel dreht sich kurz um, läßt ein gekünsteltes bellen los, klingt wie beleidigt , und dann … die Tür ist noch nicht mal richtig auf, drängt sie stürmisch nach draußen ,Pilgrim hechtet hinterher . Ich erwische grade mal so meine quitschgelbe  Bommelmütze, raus in die weiße Pracht .
 
Merkel hat die Nase tiefe in den Schnee gegraben und schiebt ihn vor sich her. Zwischendurch hängt die Zunge wie ein Sandschäufelchen  und stapelt Schnee für den noch leeren Hundemagen. Ich erkläre ausdrücklich und mit Zeigefinger das dies“ pfui “ sei , sie versteht nur Bahnhof.
 
Hinter mir klagt der Kater über Schneeballfüßchen. Na ja, ich erbarme mich und trage ihn. Merkel findet das ungehörig und will nun auch. Ein toller Gassilaufversuch. Also umkehren und wieder zurück mit beiden Tieren unter dem Arm.
 
Das geht so lange gut bis Nachbarshund  um die Ecke kommt.

Er ist etwas älter , etwas viel größer und etwas viel stürmischer , als meine unter dem Arm eingeklemmten ,vor Kälte bibbenden Zwei . Und hast du nicht gesehen springt er mich an, schlabbert mir  über das gesamte Gesicht , der Kater wirft sich empört nach vorn, kratzt ihm  den schwarzen Trüffel , das er zu jaulen anfängt und Merkel in sein Wehgeschrei laut heulend miteinfällt.
 

Mich haut es nach hinten und ich lande mit dem Popo in den großen Schneehaufen den ich vorher hier noch hingeschippt hatte. Das war dann unser erster Winterspaziergang ..

ein liebes Hallo an Herrn Winter ; )         © Chr.v.M.

 

 Eigentlich und so...

 



 
Eigentlich warnt man vor, eigentlich , aber so ist Frauchen, man kann sich auf nichts mehr verlassen !
 
Ich will ja nicht klagen aber diese Schneeklumpen an den Pfoten die immer größer und schwerer werden und diese lausige Kälte ! 
 
Unser morgentliche Spaziergang endete in einem Fiasko ! Na für Frauchen -nicht für mich –
und ich darf heute Nachmittag nochmals raus und schlittern oder  Eis lutschen
auch wenn Frauchen das nicht so toll findet , doch im Sommer macht sie das ja auch !
 
Pilgrim, mein Freund leckt sich immer noch das Fell und Frauchen klopft sich im Flur den Schnee aus den Mantel.
Jetzt gibts erst mal was zum Futtern und vom Fenster aus können wir zwei die Schneeflocken zählen .
 
Frauchen hat uns trockengerubbelt und lieb gestreichelt, als Entschädigung und dann versprach sie Pilgrim und mir Wintermäntel zu stricken. Die sollen meinen noch fast nackten Bauch warm halten. Ist sie nicht Klasse ? !!!  
 
 So jetzt muß ich aber , sofort ab in die Küche, mein Dosenöffner ist schon dort und ich höre den Futternapf nach mir rufen. 
Wo ist eigentlich Pilgrim ? 
 
HILFE die frißt mir alles weg ………..
 
© Chr.v.M.
 
 

Etwas rotblau –  Warmes !
 
Da sitzt sie nun . Mein geliebtes Frauchen und strickt einmal blau und einmal rot . Für uns  Mäntel meiner wird “ blau wie die Treue “ sagt Frauchen , klar sie meint mich und ich bin stolz wie hundert  Pudel. 
 
Dabei ist rot meine Lieblingsfarbe rot wie blutiges Fleich , rot wie Wurst , rot wie Frauchens Haare jawohl  und meine. Das soll uns schützen das Ding dann , vor der Kälte. 
 
Eigentlich gesponnen – ich darfs nur nicht laut sagen. Schließlich habe ich doch Fell und Pilgrim auch. Aber Frauchen meinte sie trägt ja auch eine Bommelmütze wenn es kalt ist und es schneit. Ich beobachte aus der 3 Etage heraus zwischen  Busch und Schiller , sie sollte mal wieder staubwischen im Bücherregal.
Unten spielt Pilgrim heimlich mit dem blauen Knäul , mit meinem 
 
na warte wenn ich runter komme. Erst muß ich die Hähnchenknochen , die ich hier versteckt habe 
zwischen den Seiten , noch futtern
 
aber dann, dann blüht ihm was !
 
Pfote drauf, Katzen sind doooooooooof ! 




© Chr.v.M.



Sonntag, 12. September 2021

Karten - Küsse

 




Samtpfötchen + Hundetrüffel

 Wieder erholt ZUHAUSE.

 

 Frauchen ist nicht sauer..nur viel viel vorsichtiger.

 

 



was Merkel macht ! 


Heute wird ein Katzenbaum geliefert riesig groß , das Ding reicht bis an die Decke ! 
Also stehe ich erwartungsvoll am Fenster und warte auf die Lieferung. Merkel sitzt neben mir mit eingeknauschter Nase die sie an die Scheibe presst.
 
Sehe ich in ihre Augen spiegeln sich Fleischbrokken. Sie denkt bestimmt es ist eine Hundefutterladung.
 
Da fährt er vor ! Ich bin auf dem Sprung. “ Merkel sitz “ und bleib. Sie hat die Ohren auf Durchzug gestellt. Es klingelt!
 
Eigentlich wollte ich vor dem Hund an der Türe sein. Zu Spät  ! Sie kläfft und fletscht die Zähne.
Ich scheuche das bellende Ungetüm ins Büro und knalle die Türe zu . Um ein Haar hätte ich den Hund eingeklemmt.
 
Es klingelt wütend – nochmals . Lang …. als würde der Klingelknopf klemmen. “ Komm schon “ hechte zurück erreiche den Türgriff und noch bevor ich richtig öffnen kann , flitscht die Katze durch meine Füße durch, ab nach draußen.
 
“ AHHHH  guten Morgen der Katzenbaum ist wohl für “ er grinst und zeigt in die Ferne. 
 
 

 
 
Hinter der Türe , auf der anderen Seite meines kleinen Flures , kollabiert grade mein Hund. 
 
Der freundliche Herr Fahrer  wuchtet eine Kiste herein die Größer als meine Wenigkeit ist.  “denkt Merkel ....
 
Wo hin ? 
Ich zeige auf das kläffende Zimmer ……….© Chr.v.M.
 
 

 
 
 
ich liebe IKEA MÖBEL




Kein Problem das Aufzubauen sind nur 99 Teile (eigentlich 100 ) aber eines fehlt immer !
 
Nachdem ich mir einen Stuhl auf die Füße gestellt habe um an den Kopf des Riesenpacketes zu kommen , mit der einen Hand das größte Messer haltend das ich finden konnte,
 mit der anderen nach Aufschlitzgelegenheiten tastend , rast Merkel  wie von der Terantel gestochen um den Turmbau zu Babel , verschluckt sich im bellen und zerrt hilfreich
 ( ?) unten an den Strippen. 
 
Alles schwankt . Ich auch . 
 
Irgendwann einmal findet das Messer seinen Weg  , Einwickelpapier , Papier , Watte, Schaumstoff, Papier, und Luft – Folie – Polsterungseinheiten , 
 
die Strippen kleben Merkel um den Allerwertesten. Das Messer ist plötzlich weg , ich balanciere von Stuhl herunter . Geschafft  ausgepackt. der Hund ist weg,  sicher in dem einen Meter hohen Einpackungsmaterial verschwunden, ich rufe sie reagiert nicht. 
Gut sie ist beschäftigt,  ich auch.
 
Irgendwo müssen doch die Schrauben sein und die Aufbauanleitung . Die große Platte, Liegefläche für müde Schnurrtiger , ein Häuschen , eine Wippe, eine Leiter gehört wohl an die 2 Stange in die obere Etage, noch ein Kratzbrett  für die ? Mitte ? 
dann 3 undefinierbare Rollen verschiedener Größen natürlich und nicht zusammensteckbar
und und und.....

 Pause.
 
 Erst im Karton nach der wie stelle ich das auf ? Liste sehen. 
Das Durchwühlen bringt nichts
 
 doch ....
 
die Tüte mit Schrauben wenigstens.
 
 Das ist schon viel. Hocherfreut  zähle ich ab
..viele..viele….  doch wohin nur mit den Dingern ?

 Merkel taucht auf , unter der Folie hat sie ..hat sie..  SIE hat 

tausend bunte Papierfetzen, nur Einer ist etwas größer und es steht drauf : Schraube 13 in vorgesehenes Loch ..

© Chr.v.M.
 
 
Immer Ich !

oder : alles für die Katz !
 

 
Frauchen hat ausgepackt und aufgebaut und ich habe geholfen ! Und WIE !
 
All die herrlichen knisternden Papiertüten das luftgefüllte Plastikgebaumel sortiert so gut ich konnte.

Na ja probiert ob es schmeckt habe ich auch , war nicht so mein Fall, der Typ der die Kiste brachte , der , ja , der hätte mir ..  
aber Frauchen ! 
 
Sie verdirbt mir doch alles ! Als sie anfing aus dieser schwindelnden Höhe zu steigen wußte ich schon , daß es ein Donnerwetter gibt ! 
Ihr Gesicht hatte so einen verzweifelten Ausdruck 
 
 

 

 
 In so einem Fall ist es immer besser sich in Luft aufzulösen. Aus der hintersten Ecke beobachtete ich. 
 
All die schönen von mir liebevoll sortierten Häufen die sie wie eine Wilde durchwühlte. Dann der Aufschrei.  Er klang nicht nach Begeisterung. 
 
Das hohe Ding starrte mich an  und ich zurück , was will sie bloß damit ? Frauchen hockt jetzt am PC  und klickt laufend etwas etwas an. Dabei murmelt sie was von ..na ja. 
klingt nicht so toll. 
Dann ruft sie irgendwen an. Ihre Stimme wird weicher , sie lächelt , sagt danke. 
 
Dreht sich zu mir und brüllt RAUS.
 
Ich habe wohl wieder was ausgefressen , fragt mich nicht was. Keine Ahnung !
Die doofe Katze ist auch nicht da. Mit der könnte ich jetzt raufen. Frauchen scheint sie nicht zu vermissen. Sie bastelt drüben weiter . Ich höre sie klopfen 
 
einmal schreit sie laut AUTSCH , dann ist es mucksmäuschen leise. 
 
Die Türe zum Büro ist zu. Also liege ich davor und schiele unter dem Türspalt durch. 
An dem langen hohen Ding hat sie Spielzeug gehängt und eine Höhle eine Leiter eine Wippe und noch viele andere tolle Sachen hunderprozent alles für mich damit ich Beschäftigung habe !
In der Küche gegenüber brutzelt was auf dem Herd. Es ziehen so blauweiße Streifen dicht an meiner Nase vorbei. Ich sollte sie warnen !
 
Sollte ich , 
aber sie hat mich grundlos aus dem Zimmer geworfen. Das blau wird schwarz und es stinkt. 
Mein Gewissen plagt mich ! Soll ich oder soll ich nicht ? Ich soll , also belle ich wie eine Verrückte.
 
Drinnen raschelt es , sie steigt wohl über die Verpackungberge .
 
Mein heißgeliebtes Frauchen kommt an die Türe , riecht wohl was ich rieche , 
stolpert fast über mich und rast in die Küche !
Ich bleibe unbeachtet .. auch gut, 
ab zu dem neuen Baum . Ob man da mal markieren darf ?

Eure Merkel 
 
der klügste Hund  Deutschlands 

Pfote drauf !

 


doch alles für die Katz…
 

 

Eigentlich ist Frauchen wieder dran mit schreiben doch die räumt auf. Alles. Das Büro , das Papierraschelzeug raus, der Karton , oder was noch davon übrig ist, 
dann in die Küche  ihre verkokelte Töpfe , schimpft dabei wie ein Rohrspatz, dann reißt sie endlich die Fenster sperrangelweit auf  na und  die Haustüre. 
 
Da steht SIE doch im Türrahmen Frauchen krault ihr am Hals lobt sie überschwenglich, freut sich wie ein Schneekönig und mich ..hat sie vergessen.

Das schwarze Ungeheuer stolziert , besitz die Frechheit mich keines Blickes zu würdigen , an mir vorbei und dann  schnurstracks  in mein Büro .
Ich hinterher. 
Was sie dann macht ist die Höhe !
 
 
 
Mit einem Satz als wenns garnichts ist , landet die Schwarze auf der dritten Ablage links oben, schaukelt sich anschließend genüßlich an der Hängeleiter bis in MEINE Hütte.
 
Von dort aus grinst sie frech runter und Frauchen die nun dicht neben mir steht freut sich. 
Ich nicht. Muß ja auch nicht. 
In mir herrscht Weltuntergangsstimmung das weiß die da oben aber nicht. 
Warte wenn du wieder runter kommst ! Ich bin echt sauer. Also ab in die Küche. Egal ob es da noch stinkt 
 
und alles aber wirklich alles Fressen, was noch in den Futternäpfen ist , auch IHR Katzenfutter. 

Eure enttäuschte Merkel
 


 


Es hat geklappt es steht
 
wenn auch mit mehreren Anläufen ! 
An der Decke eingeklemmt  sehr stabil nicht umwerfbar. © Chr.v.M.
 
;-)




bis 10 Wort-Geschichten

 

Mit sehr wenigen Worten zu ganz vielen Gedanken anregen

ein Versuch NEU – hier bei mir .

bis zu 10 Wort Geschichten , 

 

Erkenntnisse, frech fröhlich Nachgedacht, … 

 

+++++++

 


 ich kriege dich sagte er und zog sich Sportsocken an.© Chr.v.M.

 

der Wichtel Klaus.

Wochenfreuden.

Am nächsten Tag nahm sich Klaus vor
den Vorbau bunt heut an zu malen
für kunterbunte frohe Tage
aufs Dach sollten rote Bitumen
sein Häuschen dann mit vielen Blumen
keck zu bestücken
um seine Freundin zu beglücken
 

der Wichtel Klaus.


 

Sein Name KLAUS 


Der erste Besuch, er war schon da
die Katze brachte ihm das K

im Rüssel hielt der Elefant
das L – legt es dem Wichtel in die Hand.


Der Hase hoppelte hinter drein
brachte das A und fand es fein.


Am Wichtelhaus bellt laut der Hund
mein U Herr Wichtel ist ganz bunt !

Auch Amsel , Star sind eingeladen
willst du nicht unser S noch haben ?

Die Ente watschelt auch herein
der Name Klaus der wär doch fein.


Nun hat Klein Wichtel einen Namen
die Maus schleppte den Bilderrahmen

und hinter Glas fein säuberlich
steht dort  :

HERR

 * KLAUS *

der fröhliche Wicht. © Chr.v.M.  

 

 

ein Wichtelmorgen

 



Es lebt ein kleiner Wichtel
in einem Tulpenhaus

Frühmorgens wenn er wach ist,
sieht er zum Fenster raus.

Da sitzt dann schon sein Nachbar,
ein frecher Spatzenmann,

er trägt in seinem Schnabel,
die Nachrichten heran.

Die Fenster haben Flügel
die öffnet er nun Beide

Frau Pferd steht dort schon lange,
mampft munter auf der Weide

und auch der Frosch
hockt dort im Gras

des Wichtels Tag
beginnt mit Spass

Da krappelt
an dem Stiel hinauf

und grüßt zum Morgen
die graue Maus.

Sie bringt frische Brötchen,
Kaffee und Käse

die Mäuschendame
heißt Anneliese.

Noch während der Wichtel
die Zeitung liest

macht sie ihm den Haushalt
pfeift fröhlich sein Lied.
© Chr.v.M.  

 

 

ein Wichtelmittag

 


 

Zu Mittag scheint
die Sonne,
der Wichtel voller Wonne

schläft sich
im Garten aus,
direkt vor seinem Haus.

Gemütlich in der Sonne liegen
und sehen
wie die Bienen fliegen.

Zu einem Gläschen Wein läd ein,
des Nachbars Schwein,

oh war das fein. © Chr.v.M.  

 

 

ein Wichtelabend

 


 

zum Abend dann
war Wichtel müde
es störte nur die freche Fliege

Doch beide schliefen
recht schnell ein
das Sandmännchen lies streuen sein

und schlief mit seinen Freunden ein...

 
 © Chr.v.M. 

 

 


 

 Wochenbeginn.


Am nächsten Tag nahm sich Klaus vor
den Vorbau bunt heut an zu malen
für kunterbunte frohe Tage


aufs Dach sollten rote Bitumen
sein Häuschen dann mit vielen Blumen
keck zu bestücken 


um seine Freundin zu beglücken.


 © Chr.v.M.  

 

++++++++

 

Dicht er lesen : Wichtel KLAUS

 

  ein Wichteltag 

 


 Es hat ein kleiner Wichtel

einen Fliegenpilz als Haus.
 
 
 

 
Frühmorgens wenn der Hahn kräht
 
steht dieser Wichtel auf.
 
 
 
 

 
Er holt sich draußen Brennholz
 
und steckt den Ofen an

 
 

 

 
putzt auch schon das Gemüse
 
und stellt das Essen warm.

 

 
 
 Jetzt nimmt er sich ein Körbchen
 
geht in den Wald hinaus

 

 

 Blaubeeren Haselnüsse sucht er 
 
 und nimmt sie  mit nach Haus.
 
 
 
 

 
Am Nachmittag ruht er sich
 
auf seinem Bänkchen aus
 
 

 
und plaudert recht vergnügt
 
mit seinem Nachbar Maus.
 
 
 

 
Wird es am Abend dunkel
 
fegt er vor seiner Tür
 
 
 

 
 dann holt er eine Kanne
 
und gießt die Blumen hier.

 

 
Wenn nachts die Sterne funkeln
 
das mag der Wichtel gern

 
 

 

 
setzt er sich vor sein Häuschen
 
und schaut nach jedem Stern.

 

 
Auch Wichtel gehn ins Bettchen
 
denn schlafen das muß sein

 
 

 
er schlüpft unter die Decke
 
und schläft ganz fröhlich ein.